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Hendsemer Kerwe 19.06- 21.06. 2010 war ein voller Erfolg.
Diese Kerwe gehört zu den größten Events in Heidelberg. 3 Tage Essen , Trinken und Babbeln.Seit 1982 betreibt die DRK Bereitschaft Handschuhsheim während der Hendsemer Kerwe im Juni eine Straußenwirtschaft auf dem Gelände Obere Kirchgasse 5.Am 18.06 Freitags abends war die inoffizielle Einweihungsfeier in der Bar. Diese kam bei vielen jungen Menschen sehr gut an. Am Samstag um 17 Uhr ging es richtig los und bis weit nach Mitternacht war viel Betrieb. Alle Helfer der Bereitschaft hatten viel zu tun, am Montag, dann bereits kurz nach 10 Uhr füllten sich in rasantem Tempo die Reihen und der Betrieb dauerte bis in die späten Abendstunden unvermindert an. Im Innenhof, auf dem roten Platz des Seniorenzentrums Handschuhsheim, im Aufenthaltsraum des Seniorenzentrums, sogar auf der Straße sind Sitzgelegenheiten bereitgestellt, damit die herein strömenden Besucher möglichst alle Platz finden können. Die DRK Bereitschaft veranstaltet diese Straußenwirtschaft schon seit vielen Jahren und es ist eine gelungene Zusammenarbeit mit dem Seniorenzentrums Handschuhsheim. Von Samstagnachmittag bis Montag spät in die Nacht strömen die Besucher, um eines der leckeren Kerweessen aus unserer Straußenwirtschaft zu bekommen. Von Wurstsalat mit Pommes über Schnitzel mit Pommes, Bratwurst sowie dem berühmten Kerwemahl – das gibt es nur zur Mittagszeit, und es sind sonntags und montags unterschiedliche Gerichte – gab es eine große Auswahl verschiedener und leckerer Speisen. Dazu Fassbier, Wein oder eine Weinschorle, und bei den sommerlichen Temperaturen natürlich auch viele alkoholfreie Getränke. An den Nachmittagen waren Erdbeerkuchen zum Kaffee der absolute Renner und auch hier musste man irgendwann sagen, es ist nichts mehr da. Im großen und Ganzen eine Gelungene Kerwe. 21.05. Am späten Nachmittag machten sich 7 Helfer der Bereitschaft auf den Weg nach Wiesbaden, um die Kameraden der Bereitschaft Wiesbaden West Biebrich bei Ihrem jährlichen Sanitätsdienst beim Pfingreitturnier im Biebricher Schlosspark zu unterstützen. Das Internationale Pfingstturnier lädt die weltbesten Reiter aus vier Disziplinen und alle Pferdefreunde und Liebhaber dieses gesellschaftlichen Familienereignisses jedes Jahr für vier Tage ein, vor der herrlichen Schlosskulisse packenden Reitsprt zu erleben. Nach einer Stunde Fahrzeit dort angekommen, wurden wir sowie unser Kamerad Charly Hillger, der bereits dort war und die Kollegen die gesamten 4 Tage unterstütze,sogleich vom Kreis-u.Bereitschaftsleiter Volker Krieger sehr herzlich begrüßt.Im Rahmen des Turniers findet jeden Freitagabend die Wiesbadener Pferdenacht statt, bei der die Zuschauer vor der Kulisse des Biebricher Schlossparks rasante Stunts, außergewöhnliche Bilder im Zusammenspiel von Mensch und Tier oder spektakuläre Kunststücke erleben können. Abgerundet wird das ganze am Ende mit einem Feuerwerk.Nach einer anschließenden kurzen Einweisung wurden wir zusammen mit Helfern aus Wiesbaden in Trupps aufgeteilt, um verschiedens Stationen auf dem Geländes des Schlößparkes zu besetzen.Nach 4 Stunden Programm vor 17000 Zuschauern konnten wir ohne Zwischenfälle die Sanitätsstationen wieder verlassen. Nach einem Abschlussgespräch ging es dann gegen 01:00 Uhr wieder auf die Heimfahrt nach Heidelberg. Aber jeder von uns war sich sicher, das dies nicht die letzte Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Bereitschaften war. 18.5.2010 Jahreshauptversammlung Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte Bereitschaftsleiter Claus Gutfleisch auf ein erfolgreiches, aufregendes Jahr 2009 zurückblicken. Erfreulich war das zahlreiche Erscheinen von jungen, neuen Mitgliedern.. Auf der Tagesordnung stand zuerst die Begrüßung der Ehrengäste, danach wurde in einer Schweigeminute an die verstorbene Ehrenbereitschaftsleiterin Elisabeth Rück gedacht. Daraufhin folgte der Bericht des Bereitschaftsleiters Claus Gutfleisch. Er berichtete über die erfolgreichen Blutspendeaktionen, die Ausflüge nach St. Martin sowie Ramstein, das Helferfest, den großen alljährlichen Einsatz auf der Thingstätte, die Jahreshauptversammlung , die Wahl unseres Bereitschaftsmitgliedes Jürgen Wiesbeck zum Landesbereitschaftsleiter, die Handschuhsheimer Kerwe, den Ausflug der Senioren in den Odenwald, Neben der Besetzung der vielen Sanitätsdiensten und den wöchentlichen Bereitschaftsabenden wies der Bereitschaftsleiter auch darauf hin, dass etliche Bereitschaftsmitglieder in Ihrer Freizeit noch an den angebotenen Ausbildungsterminen teilgenommen haben. Nun folgte ein knapper Jahresbericht des Jugendrotkreuzleiters Jens Hillger. Der Schatzmeister Andreas Forsthoff klärte die Bereitschaft über den Kassenstand 2009 auf. Natürlich musste dies auch von den beiden Kassenprüfern Michael Kraft und Wolfgang Hilscher geprüft werden. Wolfgang Hilscher berichtete über die durchgeführte Kassenprüfung. Eine kleine Kritik der Kassenprüfer gab es lediglich daran, dass der Schatzmeister, beruflich bedingt, nicht im vollen Umfang die Kassenführung wahrnehmen konnte und öfters von der Bereitschaftsleitung vertreten werden musste. Er stellte dennoch den Antrag auf Entlastung des Schatzmeisters, was dann auch mit 36 Stimmen für die Entlastung bei 2 Enthaltungen geschah. Die Bereitschaftsleitung wurde anschließend bei 5 Enthaltungen und 5 Gegenstimmen mit 25 Stimmen durchgeführt. Neuer Einstimmig gewählter Kassenprüfer für den turnusgemäß ausscheidenenden Kassenprüfer Michael Kraft ist Peter Weber. Durch den stv. Kreisbereitschaftsleiter Steffen Stadler wurden an Jens Hillger, Barbara Zorn, Nicole Schmitt sowie Tamara Ziegler für Ihre vollbrachten, hervorragenden Leistung auf dem DRK Bereichsentscheid in Rutesheim das bronzene Leistungsabzeichen überreicht. Im Anschluss wurden dann 10 Kameraden für insgesamt 290 Jahre Treue zum DRK geehrt. Steffen Stadler und Claus Gutfleisch überreichten für ihr langjähriges Engagement. an Babara Zorn und Jan Hendrik Müller für 5 Jahre, Sabine Wentrup und Benjamin Glantschnig für 10 Jahre, Dr. Marc Seidler für 15 Jahre Adam Schenk und Dr. Joachim Schulz für 25 Jahre die Auszeichnungsspange. Für 30 Jahre geehrt wurde Claus Gutfleisch .Für ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft wurden Lore Emmert und Peter Weber mit der Ehrennadel und einer Urkunde des Präsidenten des DRK bedacht. 30.04. Walpurgisnacht auf der Thingstätte Wie jedes Jahr feierten wieder Tausende auf der Thingstätte die Walpurgisnacht vom 30. April auf den 1. Mai. Um die medizinische Versorgung der Besucher zu gewährleisten hatte das Deutsche Rote Kreuz wieder einen Verbandplatz unterhalb der Thingstätte auf dem Parkplatz. Hier wurden die verletzten Personen versorgt und die alkoholisierten - meist Jugendlichen - Patienten konnten unter Aufsicht den Alkohol im Blut abbauen. Neben den über 80 ehrenamtlichen Helfern des Roten Kreuzes waren auch die Berufsfeuerwehr Heidelberg, die freiwillige Feuerwehr Handschuhsheim, das THW und die Polizei im Einsatz. Zusätzlich unterstützten uns in dieser Nacht auch 8 Notärzte freiwillig und ehrenamtlich. Dieser mittlerweile schon zur Tradition gewordene alljährliche Sanitätsdienst wird von den Helfern ehrenamtlich und unentgeltlich geleistet und bildet bei vielen schon einen festen Bestandteil im Jahresplan.Die Verletzungsmuster reichten dieses Jahr von einem eingewachsenen Zehennagel über einen Bänderriss im Knöchel bis hin zu exzessivem Alkoholgenuss einiger Jugendliche. Trotz der vielen Besucher, die den Weg auf die Thingstätte gefunden haben, gab es erfreulicher Weise nur wenige Einsätze für das DRK, so dass auch in diesem Jahr die Walpurgisnacht ohne größere Zwischenfälle über die Bühne gehen konnte.Nachdem die ersten Kräfte am 30. April bereits ab 16.00 Uhr mit dem Aufbau begonnen hatten, konnten sich alle gegen 5.00 Uhr morgens wieder auf den Heimweg machen um nach ein paar Stunden Erholung zur Maiwanderung mit der Familie zu starten oder sich um die Pflege und Reinigung des Materials zu kümmern.
27.04 Spende Rechtzeitig vor unserem alljährlichen Großeinsatz auf dem Heiligenberg wurde der Bereitschaft durch die Fa. MS Veranstaltungstechnik ein Spineboard als Spende überreicht. Ein Spineboard ist ein Hilfsmittel zur Rettung verunfallter Personen, bei denen eine Verletzung der Wirbelsäule nicht auszuschließen ist.Es besteht aus Hartplastik und kann bis zu 1.000 kg Gewicht tragen.Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass es komplett röntgendurchlässig ist.Damit steht der Bereitschaft für die Durchführung von Sanitätsdiensten ein weiteres, geeignetes Hilfsmittel zur Verfügung. 17.04. Ein Dank an alle Bereitschaftsmitglieder und all die anderen freiwilligen Helfer Mit großem Einsatz sind die Mitglieder der Bereitschaft Handschuhsheim und die vielen befreundeten freiwilligen Helfer aus anderen Bereitschaften und aus dem Familien- und Freundeskreis dabei gewesen, als es darum ging, den Einsatz auf der Thingstätte und die Straußenwirtschaft zur Kerwe 2009 zu bewältigen.
Mit einem leckeren Buffet mit pfälzischen Spezialitäten wie Leberknödel und Saumagen, mit Sauerkraut und Bratkartoffel, zubereitet von den Bereitschaftsmitgliedern Peter Weber und Wolfgang Hilscher, bedankte sich die Bereitschaft bei den vielen Helfern, die zahlreich zum Helferfest in den Räumen der Bereitschaft und des Seniorenzentrums erschienen sind. Die annähernd 90 Gäste, die der Einladung gefolgt sind, erlebten so einen vergnüglichen Abend bei vielen tollen Gesprächen und schon im Gespräch über die Veranstaltungen, die es im Jahr 2010 zu stemmen gilt.
Erste Hilfe Fortbildungswochenende in Eppenhain    
Am 9.4.2010 hatten sich 18 Helfer der Bereitschaften Handschuhsheim und Ziegelhausen am Kreisverband eingefunden um in ein kleines Abenteuer zu starten. Es ging nach Hessen, genauer gesagt zu einem gemeinsamen Ausbildungswochenende mit der Bereitschaft Wiesbaden West/Amöneburg nach Kelkheim-Eppenhain/Taunus in das Georg-Leber-Haus. Die Idee zu diesem Wochenende stammte aus einer durch den Kameraden Karl Hillger gestarteten Kontaktaufnahme. Nach ca. 1,5 stündiger Fahrt kamen wir ohne nennenswerte Probleme am Hotel an. Die Verteilung der Zimmer war schnell erledigt und so konnten wir nach kurzem Abendessen auch gleich mit dem Programm beginnen.Schon während dessen kam es durch eine gemischte Sitzordnung dazu, dass zwischen den Bereitschaften sehr schnell Kontakte geknüpft wurden, welche im Verlauf des Abends dann vertieft wurden.er zweite Tag begann früh, für manche sogar sehr früh mit einem guten Frühstück.
Anschließend stürzte sich die Mannschaft auf die erste Aufgabe. Es wurden 2 Gruppen gebildet von denen die erste sich der Auffrischung der Kenntnisse im Bereich Frühdefibrilation widmete, die andere arbeitete diverse Fallbespiele ab. Später wurden dann die Aufgaben getauscht. Als dies geschafft war, wurde ein reichhaltiges Mittagessen bereitet, das gut angenommen wurde. Frisch gestärkt ging es nun ins Freie um dort das technische Equipment der Betreuungseinheit der Kameraden aus Wiesbaden kennen zu lernen. Von der gelungen Teamarbeit der Bereitschaften überzeugte sich am Mittag auch der Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbandes Wiesbaden, Herr Stephan Racky, persönlich. Der nächste Ausbildungspunkt drehte sich um Spineboard und KED-System Nach einer grundlegenden Einweisung konnte der Umgang mit beiden Systemen dann auch in freier Wildbahn geübt werden. Nach einigen weiteren Fallbeispielen folgte eine kurze Kennenlernrunde. Im weiteren Verlauf des Abends wurde dann die Wasserfestigkeit des Spineboards im hoteleigenen Schwimmbad ausführlich getestet. Der letzte Tag war ebenfalls gut ausgefüllt mit Programmpunkten wie Erste Hilfe im Sport, Massenanfall von Verletzten und weiteren Fallbeispielen. Zum Abschluss wurden die Zertifikate ausgegeben. An dieser Stelle möchten wir uns bei den Kameraden Stephan Friedrich, Constantin Klinkig, Volker Krieger, Patrick Niekrawietz und Manfred Trittler aus Wiesbaden für ihre hervorragende Ausbildung bedanken. Die beiden Bereitschaftsleiter Volker Krieger aus Wiesbaden und Claus Gutfleisch aus Handschuhsheim planen diese Zusammenarbeit auszubauen. So haben bereits etliche Helfer aus HD zugesagt die Wiesbadener Kameraden beim anstehenden Pfingst-Reitturnier zu unterstützen. 30.03. Ausbildung Polizeiliche Gefahrenlage auf der Heidelberger Thingstätte Auf Einladung der Bereitschaft Heidelberg-Handschuhsheim hielt Ende März der Revierleiter des Polizeireviers Heidelberg-Nord, Herr Erster Polizeihauptkommissar Stefan Domke, einen Vortrag über die besondere Einsatzsituation der Polizei in der Walpurgisnacht vom 30.April auf den 1.Mai. Mit einem kurzen Einblick in die Zuständigkeiten des Polizeireviers mit seinen Revierbereichen Handschuhsheim, Neuenheim, Ziegelhausen und Dossenheim startete der für die Rotkreuzhelfer spannende Einblick in die Polizeiarbeit. Das Thema "Walpurgisnacht auf der Thingstätte" begann Stefan Domke mit einem Ausflug in die Historie des bei jungen Menschen mittlerweile zum Kult aufgestiegenen Events, das Menschen aus der ganzen Bundesrepublik, aber auch aus dem benachbarten Ausland anzieht.Aus polizeilicher Sicht, aber aus der Sicht der sogenannten nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr habe sich das "Kult-Happening" überviele Jahre vom kleinen Gruppentreffen zum Großereignis ausgemausert, bei dem bis zu 15.000 Besucher zur Feierstätte auf dem Heidelberger Heiligenberg pilgerten. Für die Polizei eine ganz besondere Herausforderung, so Domke, habe sich damit doch neben dem Neckarvorland und dem Heidelberger Marktplatz an diesem wiederkehrenden Tag ein weiterer Schwerpunkt für die Polizei gebildet.Die Besucher des Neckarvorlandes sind es auch, die sich meist gegen 22:00 Uhr ebenfalls auf dem Weg auf den Heiligenberg machen, was dann in zunehmendem Maßes zu sicherheitsrelevanten Spannungen zwischen den dort befindlichen Teilnehmern führt. Auch für das DRK stellt neben dem Einsatzschwerpunkt Thingstätte das Neckarvorland ein immer mehr zu beachtendes Problem dar. So werden die Kollegen der DLRG, die dort mit dem Wasserrettungsdienst den Sanitätsdienst übernehmen, von einem Einsatzfahrzeug des Roten Kreuzes, das sich ständig an der Wachstation befindet, unterstützt.Rund 130 Beamte der Polizei aus ganz Baden-Württemberg bemühen sich an den Einsatzschwerpunkten Neckarvorland und Thingstätte gleichermaßen um einen ruhigen Ablauf, wobei es für ihn als Polizeiführer, so Domke, immer schwerer werde, diese stattliche Anzahl an Einsatzbeamten aus anderen Dienststellen zu bekommen, weil gerade zum 1.Mai viele Veranstaltungen landauf, landab gleichzeitig stattfinden.Grundlage der tatsächlichen Beherrschung der Gesamtlage aber sei deshalb auch die Absprache mit allen Einsatzbeteiligten Behörden und Organisationen im Vorfeld der Veranstaltung. Mit einer Fülle gemeinsamer Maßnahmen, sämtlich durch Stefan Domke am DRK-Ausbildungsabend aufgezeigt, arbeiten Organisationen und Behörden wie THW, Feuerwehr, DRK, Polizei und Stadt Heidelberg bereits Wochen und Tage zusammen, um einen möglichst störungsfreien und sicheren Ablauf gerade der nicht genehmigten, als spontan geltenden Veranstaltung auf dem Heiligenberg zu gewähren. So werden beispielsweise Gefahrenstellen mit Bauzäunen, von Polizisten überwacht, abgesichert, das THW sorgt im Notfall mit einer Lichtinstallation für Notfälle dafür, dass die Besucher auf ausgewiesen Fluchtwegen zügig aus den Gefahrenbereichen gelangen und das DRK betrAufeut mit ca. 60 Helfern aus dem gesamten Kreisverbandsgebiet, darunter 4 Notärzte und 6 Rettungsfahrzeugen die Veranstaltung sanitätsdienstlich.Bei aller Vorsorge, so ließ auch Stefan Domke keinen Zweifel, sei im Falle eines Notfalles in der Heidelberger Thingstätte bei entsprechender Reaktion der Masse der Menschen, nur sehr schwer zu ruhigem, vernunftorientierten und panikfreien Agieren bewegen.Auf 27.03. AED Lehrgang
Neben der Herz- Lungenwiederbelebung steigert der Einsatz eines Defibrillators die Lebenschancen erheblich. Um für den realen Einsatz vorbereitet zu sein hat die Bereitschaft Handschuhsheim an einem Kurs zum Thema Automatisierte Externe Defibrillation (AED) unter der Leitung von Dirk Priebe teilgenommen.Ein AED wird während der Herzdruckmassage angeschlossen, um bei Bedarf einen Stromstoß zu setzen. Jedes Helferteam musste sein praktisches oder besser gesagt körperliches Können unter Beweis stellen. Zum Schluss hat der Lehrgang durch veränderte Grundbedingungen eine Steigerung erfahren. Die Sanitäter mussten nämlich unter extremen Bedingungen d.h. betrunkene Passanten den Herz- Kreislaufstillstand versorgen. Das Ergebnis ist, dass nun jeder Teilnehmer einen Berechtigungsschein vorweisen kann. 19.03. Mit einer überwältigenden Mehrheit von 96 % wurde unser Bereitschaftsmitglied und Kreisbereitschaftsleiter Jürgen Wiesbeck mit deutlicher Mehrheit erneut zum Landesbereitschaftsleiter gewählt. Die Bereitschaft gratuliert zu diesem Vertrauensbeweis und wünscht ihm alles Gute für die nächste Amtsperiode.
Februar/ März San Kurs 2010 Fünf junge,motivierte Bereitschaftsmitglieder nahmen am neuen San Kurs 2010 teil. Das Projekt Sanitäter zu werden fand an 3 aufeinanderfolgenden Wochenden in Wiesloch statt. Neben Muskelkater durch die vielen Fallbeispiele,wurde auch theoretisch das "Leben retten" vermittelt. Am spannendsten waren der richtige Umgang mit Sauerstoff und Defibrillator,sowie das Einführen eines Larynx Tubus.Durch realistische Unfalldarsteller stieg der Adrenalinspiegel während den Übungen extrem hoch,da man den Opfern originalgetreu helfen musste und sich so in die Situation hinein fühlen konnte. Zum Abschluss gab es neben der theoretischen und praktischen Prüfung auch eine angemessene Abschlussfeier. Die Truppe fühlt sich nun befähigt in die große Welt der Sanitätsdienste einzusteigen!
06.02. Mittlerweile schon fast zur Tradition geworden, fand am 06.02.das alljährliche Schweinepfefferessen im Bereitschaftsheim statt. Obwohl "nur" 15 Anmeldungen abgegeben wurden, füllte sich das Bereitschaftsheim sehr schnell. Natürlich hatte die Familie Weber auch als Alternative wieder Nudeln mit Gulasch gekocht. Wie sehr die Veranstaltung akzeptiert ist, kann man daran Erkennen, dass sowohl Schweinepfeffer als auch das Gulasch sehr rasch zur Neige gingen, was aber nicht daran hinderte bis weit nach Mitternacht zusammen zu sitzen und alte Geschichten zu erzählen 02.02. Einen sehr gut gelungen, Vortrag hielt der leitende Notarzt Dr. Rolf Glätzer während des Bereitschaftsabend am 02.02. über den MANV ab. Der Massenanfall von Verletzten und Erkrankten (MANV) bezeichnet eine Situation, bei der eine große Zahl von Betroffenen versorgt werden muss, zum Beispiel bei Eisenbahnunglücken, Bombenattentaten, Lebensmittelvergiftungen oder größeren Verkehrsunfällen, wobei der reguläre Rettungsdienst einer Region an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit stößt. Anschaulich wurde die einzelnen MANV-Stufen sowie die Ablauforganisation geschildert. Eine Fragerunde schloss anschliesend die kurzweilige Ausbildung ab. 12.01. Auf seinen eigen Wunsch hin trat am 12.01.2010 der stv.Bereitschfaftsleiter Rainer Müller von seinem Amt zurück. Die Bereitschaft Handschuhsheim bedankt sich für die in den letzten 3 Jahren geleistete Arbeit und wünscht weiterhin alles gute. 07.01.
Vielleicht lag es auch an dem Hinweis, mit welchem Oberbürgermeister Dr. Würzner Tags zuvor bei seiner Rede beim Neujahrsempfang des Stadtteilvereins Handschuhsheim an die Blutspende erinnerte, eine erfreuliche Anzahl an Blutspenden konnte die DRK Bereitschaft Handschuhsheim am 07.01.2010 dem Blutspendedienst mit auf dem Weg geben. 202 Bürgerinnen und Bürger wollten an diesem Tag Blut spenden. Leider durften 23 Bürgerinnen und Bürger aus gesundheitlichen Gründen nicht spenden. Letztendlich gaben 179 Spenderinnen und Spender ihre dringend benötigte Blutspende ab, 31 davon waren Erstspender. Bei dieser Gelegenheit übergab Bereitschaftsleiter Claus Gutfleisch in Anwesendheit des Referenten des Blutspendedienstes Baden-Württemberg/HessenWolfgang Hilscher an den Abteilungskommandanen der freiwilligen Feuerwehr Heidelberg-Neuenheim, Benjamin Sommermeyer, einen Gutschein über das während der Blutspendeaktion im Sommer 2009 ausgelobte Fass Bier. Gewinner war derjenige Verein, welcher die meisten Mitglieder zu einer Blutspende bewegen konnte. Die DRK Bereitschaft Handschuhsheim bedankt sich auf diesem Wege nochmals bei allen Spendern.
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